Wie es kam, dass ich Gleitcreme…

… gegessen habe… (Spoiler: Sie schmeckte nicht nach Gummi 👻)

Diese Woche musste ich mich von einer langjährigen Wegbegleiterin verabschieden. Wir haben seit 15 Jahren zusammengearbeitet, davon 8 Jahre in einem Job Sharing. Eine Reorganisation hatte uns dann vor drei Jahren dazu bewogen, das Job Sharing zu beenden, aber wir haben immer noch sehr nahe zusammen gearbeitet. Vor kurzem hat sie gekündigt und diese Woche mussten wir „tschüss“ sagen. Wir sind hier einige Frauen, die schon wirklich viele Jahre zusammen arbeiten, essen gehen und so, und der Abschied tat weh und es flossen viele Tränen.

Meine Wegbegleiterin ist eine Ästhetin. Und als sie für ihre Wohnung in den Bergen eine Seife suchte, war klar, dass die zu den Raumfarben passen musste. So kam sie zu einer braunen Glasflasche mit duftendem Inhalt. Und Seifenfabrik mit coolem Konzept. (Ich berichte von meiner Woche, kein Werbeauftrag, die Seife und so hat keine Ahnung, dass ich über sie schreibe…)

Jedenfalls hat sie in einer etwas kleineren Runde – sozusagen bevor sie verDUFTete – noch einen Abschiedsausflug organisiert – genauer gesagt in eben diese Seifenfabrik: Soeder. (Artikel der NZZ)

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Wir hatten eine tolle Führung und eine lustige Stimmung. Alle Produkte wurden uns gezeigt, wir durften riechen und fühlen: Seifen, Shampoos, Cremen… und jede Menge Geschichten dazu… bei dieser Flasche staunten wir dann nicht schlecht. „Also, ist da wirklich drin, was wir meinen, was drin ist… ?“ so ähnlich haben wir reagiert. Klaro, es handelt sich um Gleitcreme. Und die wird eben sooo natürlich hergestellt, dass wir alle eine Dosis zum Verkosten bekamen… . Und ich, ich bekam unter Sprüchen eine Flasche geschenkt – ein unverkäufliches Exemplar, das an einer Party in Berlin als Promoting verteilt wurde…  (Liebe in Berlinwohnhafte, wooohoooo, wie feiert ihr denn ab?) (Hey, ich hatte schliesslich Geburtstag an dem Tag, miiaauu)

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Übrigens bekam ich – nebst der Flasche – den Tipp „Weniger ist mehr“ mit auf den Weg. Und, dass absolut keine Nanopartikel, Petrol, Erdöl, Kunststoff und so Zeugs drin ist… – well, we’ll see what happens to that Flasche :-))). Äh, hm, hüstel, nööö, die verlose ich nicht… . Von wegen Lostopf: Hasi, bitte hab etwas Geduld, ich bin den ganzen Tag unterwegs. Kommt dann schon noch.

Ich gleite dann mal ganz smoothly rüber zum Samstagsplausch von Andrea Karminrot und zum Wochenglück von Fräulein Ordnung.


3 Gedanken zu “Wie es kam, dass ich Gleitcreme…

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