#fünffragenamfünften

Einen ganzen Monat Zeit um fünf Fragen nachzugehen und was tue ich? Genau. Heute Abend überlege ich mir, was denn „mein Senf“ zu diesen Fragen sein könnte. Die Fragen sind doch echt simpel, oder? Das – so finde ich – unterschätzt man glatt. Auf geht’s.

1. Bist du morgens nach dem Aufwachen gleich richtig munter?
Darüber hab‘ ich schon zwei drei Mal geschrieben. Es gibt halt Lerchen und Uhu’s, äh nein natürlich Lerchen und Eulen. Und während mir meine beiden Lerchen zu Hause was vor trällern, ist die Eule (das wär‘ dann ich) erst noch am Aufwachen (hey, mein Augenlicht, bitte kein Licht… waaaas?! schon Morgen?) und brummelt stereotypisch und präventiv einfach mal „Nein, jetzt noch nicht“. Am Abend bin ich dann wundersamerweise auch eine Lerche… .

2. Würdest du gern in die Zukunft blicken können?
Ein klares Nein. Auch auf einen Blick in die Kristallkugel verzichte ich liebend gern. Kennst du das Buch „Fliegen ohne Flügel“ von Tiziano Terzani? (Ich liebte es… speziell empfehlenswert, wenn man gerade selbst in Asien unterwegs ist). Jedenfalls hat Terzani ein Jahr auf das Fliegen verzichtet, weil ihm ein Wahrsager einen Flugzeugabsturz voraussagte. In diesem Jahr hat er als Asienkorrespondent für den Spiegel alle Reisen per Zug, Schiff, Bus und Boot gemacht. Und sich überall wo er war, von Wahrsagern in die Zukunft blicken lassen. Nicht mal das würde ich tun.

Ananas.jpg

3. Bist du gern allein?
Ein definitives Ja. Und ich bin auch gern nicht allein. Dazu gibt’s irgendwie gar nicht mehr zu sagen.

4. Traust du dich, als Erste auf die Tanzfläche zu gehen?
Mit 20 – no way. Ich war viiiieeeel zu schüchtern. Und dachte, ich könne nicht tanzen. Heute ist es mir so was von egal. Manchmal tanze ich im Wohnzimmer zu Hause und ertappe die Nachbarn beim rüber linsen. Ja, so sieht Freude aus! Am lustigsten ist es, wenn der Teenager mittanzt.

Ananas 1.jpg

5. Was war bisher die spontanste Aktion deines Lebens?
Hm. Spontaneität ist relativ. Ich muss da mal ganz tief in meinem Gedächtnis kramen. (Jetzt war ich ganz ganz tief in Gedanken versunken – und ungefähr bei meinem 19. oder 20. Altersjahr angekommen. Hm. Spontan ging also nur jung… ?)

Ging ich spontan für drei Monate als jeune fille au-pair nach Frankreich? Der Entscheid war tatsächlich recht spontan gefällt. Mein damaliger Freund ging nach Amerika an eine Englischschule. Und ich hatte „gar keinen Bock drauf“ daheim „zu warten“. Da grad kein Geld für einen Auslandaufenthalt da war, blieb die Lösung au-pair. Ein relativ spontaner Entscheid war auch meine Reise durch Mexiko, Guatemala und Belize. Da keine Reisepartner/in mitmachen konnte, buchte ich alleine. Was mich ziemlich Mut kostete und damit spontan sein musste – ansonsten ich mich nicht getraut hätte… .

Ich bin ganz sicher, es gäbe noch eine Menge so „Spontanes“ – sind nicht viele Entscheidungen, die aus dem Bauch gefällt werden, irgendwie auch spontan? Was die spontanste Aktion meines Lebens dann wirklich war? Mit dem Mann ein Jahr nach Singapore zu gehen (damals noch mein Freund)? Und auf der Rückreise in die Schweiz, die tatsächlich drei Monate dauerte und einmal um den Erdball führt, auf Rarotonga zu heiraten? Ohne jemals in der Schweiz in einer Wohnung zusammengelebt zu haben (so als Test sozusagen)… – ja, das war’s vermutlich.

Wie man anhand der Ananas sieht, habe ich auch keine passenden Fotos für diese fünf Fragen am Fünften, ausser natürlich für das, was in Rarotonga geschah: Klick.

So, ich geh‘ jetzt mal bei den anderen gucken, was da so steht. See you!

Verlinkt bei Luzia Pimpinella.


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