Gegen Ende Jahr. [Geht einem die Puste aus?]

Ist es einfach nur Einbildung? Ein Mythos, der sich verselbständigt hat? Geht gegen Ende Jahr vielen die Energie wirklich aus oder ist alles nur „mental“ und dann irgendwie auch „eingebildet“? Das Kind jedenfalls klagt schon seit Tagen (wenn nicht Wochen), „ich brauche Ferien“. Und mir geht die Puste auch so langsam aus. Dabei habe ich ja gar keine Ferien zwischen den Festtagen.

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Im Yoga dieser Woche war also schon wieder die Wunschkerze dran. Machen wir nur einmal pro Jahr. Am letzten Yogaabend im Dezember. Es ist jetzt nicht grad so, also ob es sich anfühlt, dass ich dauernd solche Wunschkerzchen anzünde, aber so wirklich viel Zeit ist dazwischen auch nicht mehr. (Ich wünsche mir auch seit einigen Jahren nichts mehr beim Wunschkerzchen-Ritual. Daran ist die Yogalehrerin nicht ganz unschuldig, da sie jedes Jahr betont, dass sich ein Wunsch nicht immer so verwirklicht, wie wir uns das vorstellen, sondern seine eigene Dynamik hat. Nö du, aber nicht mit mir…)

Von wegen die Zeit verrinnt… ich „träume“ also von einem Sabbatical – wenn das Kind dann mal aus der Schule ist. (Das ist jetzt nicht wirklich allgegenwärtig, weil ich auch unsere normalen Ferien sehr geniesse, aber so eine längere Auszeit vom Alltag, den Pflichten, dem Alltagskram, ja zeitweilig kann man auch von Alltagsgehetz reden, immer gibt es irgendwelchen Dinge zu erledigen … da fehlt so ein bisschen der Duft von Freiheit und so… )

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So vage waren da mal drei Monate im Kopf (wirklich mehr als vage, da das noch Jahre entfernt ist). Heute jedoch, heute habe ich im Globetrotter-Magazin einen Reisebericht gesehen. „Dem Rückgrat Südamerikas entlang“. Ich habe Mexiko, Guatemala und Belize ja schon bereist, aber die Bilder dieser Reise, die individuell von Venezuela nach Chile führte, sind einfach … atemlos beraubend schön. Das braucht unbedingt 6 Monate… „sweet dreams“.

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Verlinkt beim Friday-Flowerday von Holunderbluetchen.


3 Gedanken zu “Gegen Ende Jahr. [Geht einem die Puste aus?]

  1. Jetzt, wo nicht mehr so alles realisierbar sein wird, nachdem mein liebster Gefährte quasi über Nacht gealtert ist, bin ich froh, dass ich mir diese Sabbaticals zweimal gegönnt habe und zumindest in dem einen ein paar Träume erfüllt habe. Tu es! Verschieb nicht zu lange ( sonwiecwir in den vergangenen Jahren )!
    Aber jetzt wünsche ich dir, dass doch etwas vom Weihnachtszauber auf dich abfällt in den nächsten Tagen! Habe bei Tochter & Enkelkindern Zuflucht gefunden, daher auch keine Post von mir.
    Herzliche Grüße! Ein schönes Fest!
    Astrid

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    1. Liebe Astrid, den bisher schönsten Sabbatical hatte ich mit Mann und Kind, damals 4.5 Jahre alt. Es ist wunderbar und ein Privileg seine Träume zu leben – ich bin mir das sehr bewusst. Ich wünsche dir und deinen Lieben von Herzen alles Gute und eine schöne Weihnachtszeit. (Ich freu‘ mich über deine Kommentare) Herzliche Grüsse, Sibylle

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  2. sehr schön dein gefüllter Ritterstern..
    das mir je am Jahresende die Puste ausging habe ich nie bemerkt 😉
    es ging ja auch gar nicht
    man hatte durchgehend zu funktionieren
    auch Träume hatte ich in dieser Hinsicht keine
    denn sowas muss ja auch finanziert werden .. wer hätte das bezahlen sollen
    und heute kann ich mir meine Zeit einteilen wie ich es möchte .. 😉

    ich wünsche euch ein schönes Weihnachtsfest ohne Stress..
    mach es dir gemütlich 😉

    Rosi

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