Coole Ferien.

Small Talk. Im Job. „Und, wo geht’s in die Ferien…?“ – Ganz interessant finde ich die unterschiedlichen Reaktionen, wenn ich dann wie letztes Jahr „Namibia“ sage, oder wie das Jahr zuvor, nach „Kärnten“. Je mehr Flugstunden, umso coolere, hypere Ferien? Für mich (uns) nicht, obwohl wir die „Exotik“ von ausserhalb Europa auch gern geniessen. Aber nicht jedes Jahr. Das wird mir (uns) zu viel. Erst recht wenn noch eine Zeitverschiebung „droht“.

In Namibia sind wir in drei Wochen 3’500 km gefahren. Erholung auf dem Autositz? Das hat mir – mit Kind – Respekt eingeflösst. Ausserdem: Je nach Ort eine Nacht, maximal zwei Nächte im selben Bett. Koffer rein, Koffer raus. Zahnbürste rein, Zahnbürste raus. Es ist alles gut gegangen, die 3’500 km Autositz. Dank Geschichten und Geschichte. Das „noch-Kind“ hat drei dicke Bücher gelesen, auf dem Rücksitz. Dazwischen gab’s namibische Geschichte und Politik, aus dem Reiseführer, packend erzählt von mir.

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Ausserdem: Drei Wochen im Restaurant essen. Das hat mir noch mehr Respekt eingeflösst. Ging auch gut. Einfach etwas viel Fleisch. Nach 2.5 Wochen kam schlagartig (wirklich, es traf mich wie der Schlag, vor mir auf dem Teller ein Kudu-Steak) das Ende. Kein Bissen mehr. Oukay, fairerweise muss ich dazu sagen, dass ich an diesem Abend zur Vorspeise vom Buffet tellerweise Salat gegessen habe… und urplötzlich keinen Bissen Fleisch mehr ertragen habe.

Den Salat habe ich natürlich nicht ungestraft in diesen rauen Mengen verschlungen. Insbesondere schwamm der dann auf dem (einen!) Sundowner des südlichen Afrikas und ist darin buchstäblich ertrunken. So etwa um Mitternacht. Als ich schon schlafen wollte. Weckte mich also der ertrinkende Salat und scheuchte mich schnurstracks ins Badezimmer. Keine weiteren Details.

Jetzt stehen wir vor unseren Frühlingsferien – die sind seit gut drei Jahren mit Hunderten von Fahrradkilometern verbunden. Am Gründonnerstag werden wir nach St. Moritz reisen und in der Jugendherberge übernachten. Und ein Käsefondue geniessen.

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Mein Stahlross – für die Frühlingsferien dann mit deutlich mehr Gepäck…

Am Karfreitag starten wir vom Malojapass den Inn-Radweg – am ersten Tag durch das Engadin bis nach Guarda, da wo der Schellen-Ursli daheim ist. Das weiss ich, weil wir die erste Nacht ausnahmsweise vorgebucht haben. Über Ostern ist im Engadin schon Zwischensaison.

Verlinkt bei Mmi – weil ich Fahrradreisen nicht nur mag, sondern „liebe“!


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