Oktober 2016.

Ein abgeerntetes Zwiebelfeld hat Anfangs Oktober im Kind den Sammeltrieb geweckt. Die Ausbeute brachte er stolz nach Hause. Knapp zwei Wochen später habe ich daraus Zwiebelsirup gemacht. Für das Kind und gegen Halsschmerzen. Zwiebel fein hacken, Zucker beifügen, einige Stunden ziehen lassen. Aus Neugierde habe ich den Zwiebelsirup auch versucht, geschmacklich völlig okay. Ob’s hilft? Mindestens fürs Gefühl „etwas“ tun zu können.

Zwiebeln

Herbstferien sind bei uns meistens auch Wanderferien. In diesem Hofladen haben wir die hausgemachte Rauchwurst zum Brot gekauft.

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Mittagspause am warmen Feuer.

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Die zweite Woche (für das Kind schon die dritte Woche) haben wir in Ligurien verbracht. Die kleinen Gemüseläden haben es mir speziell angetan…

Ligurien Gemüse

… und die Farben der Süssigkeitsläden, die wir so in der Schweiz einfach nicht kennen. Paradisisch.

Ligurien Süssigkeiten

Die Cinque Terre gehörte auch zum Programm. Im Bild: Vernazza.

Ligurien Vernazza

Ich mag gutes Olivenöl sehr. Ein Stück gutes Ruchbrot mit hochwertigem Olivenöl, hmmm. Einfach Brotstücke tunken und geniessen. Wie schön Olivenhaine sind, habe ich in Ligurien entdeckt.

Ligurien Olivenhain Oliven Olivenöl

Bei der Focaccia war es Essliebe auf den ersten Biss. Irgendwie hatte die Farinata dann einen sehr schweren Stand. Farinata besteht aus Kichererbsenmehl, Olivenöl, Salz und Wasser. Sie kommt ursprünglich aus Genua – ist also eine lokale Spezialität.

Farinata Ligurien Genua

Der Ausflug nach Genua führte uns durch die Altstadt und an den Hafen. Reis & Co. offen kaufen – Messeinheiten sind leere Büchsen.

Reis Linsen Genua

Am Ende der Wanderung nach Punta Manara gibt es dieses verfallene Gemäuer.

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Ferienlektüre. Unter anderem.

Ferienlektüre

Zurück in der Schweiz. Das letzte Oktober-Wochenende war einfach traumhaft. Dieser Gipfel aber musste erarbeitet werden. Auf halbem Weg war ich ausgelaugt. Mein Kopf mochte nicht mehr. Ich hatte eine strenge Woche und das Wandertempo war etwas zu arg. Ganz kurz habe ich mit dem Gedanken gespielt umzukehren. Das wollte ich aber irgendwie auch nicht. Also, Tempo verlangsamen, Fokus auf den Weg und nicht das Ziel. Ein Schritt am anderen. So schaffte auch ich die insgesamt 800 Höhenmeter rauf (und nachher wieder runter). Was war ich stolz!

Gipfelkreuz

Die Geranien sind zwar schon am verblühen. Schöner geht Klischee jedoch nicht. Tracht am Auslüften. Schindelwände. Holzläden mit Patina. Und die Geräuschkulisse? Brunnen am plätschern und Entlebucher Hofhund am grummeln. Idylle perfekt.

Tracht Landleben Idylle

Im Oktober bin ich in der Rubrik „Indie Rock“ über diese Stimme gestolpert: LP – Lost on you. Wow, was für eine Stimme. Meinen Hunderttausende auch schon.


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